„United Against Racism!“ ist ein spezielles Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Wacken Open Air, dem wir seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind. Das W:O:A ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt; hier geben sich die Stars der Szene die Klinken in die Hand.
Auf den folgenden Seiten finden die einzelnen Statements der Künstler, die sich klar distanzieren von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen aller Art.
Zusammengefasst ist „United Against Racism!“ durch die Vielzahl der teilnehmenden Künstler das Statement der gesamten Heavy-Metal-Gemeinde!!
Mambo Kurt
Die täglichen Auftritte von Mambo Kurt sind schon seit Jahren Kult auf dem W:O:A . Wie auch bei den Gigs der Wacken-Firefighters ist es die Tatsache, dass diese Art von Musik so überhaupt nicht nach Wacken klingt, die den Erfolg ausmacht.
Tom Angelripper
Auch unser aller Onkel Tom hat es sich nicht nehmen lassen, die Rote Karte gegen Rassismus hoch zu halten. Die Unterschrift auf unseren Trikots fiel dem bekennenden Schalke-Fan allerdings schon etwas schwerer. War doch sein Club in diesem Jahr noch nicht mit dabei. Das werden wir im nächsten Jahr ganz sicher ändern, Tom. Versprochen.
Doro Pesch
Mit Doro Pesch sind wir inzwischen schon fast freundschaftlich verbunden. Bereits im letzten Jahr beteiligte sich die sympathische Künstlerin zusammen mit Sabina Classen (Holy Moses) an unserer Aktion (s. hier). Auch diesmal ließ Doro es sich nicht nehmen, die Rote Karte in unsere Kamera zu halten und die mitgebrachten Trikots zu unterschreiben. „Ich habe nicht das geringste Verständnis für Rassisten und eure Aktion finde ich super!“, verriet uns Doro bei unserem Gespräch.
Corvus Corax
Corvus Corax, auch bekannt als die Könige der Spielleute, sind eine Band aus der Mittelalter-Szene. Bekannt wurden Corvus Corax durch ihre Vertonung der Carmina Burana, bei der die Band auch mit einem Sinfonieorchester zusammenarbeitete. Die Wahl des Namens Corvus Corax, bekanntlich die lateinische Bezeichnung für den Kolkraben, hat übrigens eine besondere Bewandnis. Bei ihrer Flucht aus der ehemaligen DDR 1989 mußten die Bandmitglieder ihren Raben zurück lassen, der eben genau dieser Spezies angehörte.