„United Against Racism!“ ist ein spezielles Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Wacken Open Air, dem wir seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind. Das W:O:A ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt; hier geben sich die Stars der Szene die Klinken in die Hand.
Auf den folgenden Seiten finden die einzelnen Statements der Künstler, die sich klar distanzieren von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen aller Art.
Zusammengefasst ist „United Against Racism!“ durch die Vielzahl der teilnehmenden Künstler das Statement der gesamten Heavy-Metal-Gemeinde!!
UK Subs
Sie werden sich sicherlich fragen, was eine Punk-Band unter all den Heavy-Metal-Künstlern zu suchen hat. Nun, ganz einfach. UK Subs ist nicht eine Punk-Band – UK Subs ist diePunk-Band!!
Ich legte meine erste Subs-Scheibe mit zarten 13 Jahren auf meinen Plattenteller – und da landen sie (es sind inzwischen ein paar mehr geworden) auch heute noch regelmäßig. Wenn es eine Band gibt, die den alten Geist des 77er British-Punk heute noch lebt, dann ist dies zweifellos UK Subs. Seit 1976 touren die Jungs um die Welt, um ihren wilden und galligen Punk-Rock in die Clubs zu tragen.
Blaze Bayley
Blaze Bayley, von 1994 – 1999 Sänger bei Iron Maiden, trafen wir zufällig auf dem W:O:A. Dabei versteht es sich von selbst, dass wir uns solch eine Chance natürlich nicht nehmen ließen. Blaze war auch sofort bereit, für uns die Rote Karte in die Kamera zu halten. Er legte jedoch besonderen Wert darauf nicht als Einzelperson, sondern mit der gesamten Band an unserem Projekt teilzunehmen. Natürlich hatten wir auch dagegen nicht das geringste einzuwenden.
Borknagar
Die norwegische Band Borknagar wurde 1995 gegründet. Ihr roher Black Metal und die markante Stimme von Andreas „Vintersorg“ Hedlund machen den Sound von Borknagar aus.
Eigentlich hatten wir Borknagar gar nicht auf unserer Liste. Die Jungs liefen uns eigentlich eher zufällig über den Weg. Nach einem kurzen Gespräch war allerdings schnell klar, dass Borknagar sich gerne an unserer Aktion beteiligen.
In Extremo

Was In Extremo bei ihren Live-Auftritten auf die Bühne zaubern ist schon beeindruckend. Nicht nur durch ihre große Besetzung von sieben Personen, auch durch ihre Kostüme und die Bühnen-Show läßt die Band ein Konzert zum Erlebnis werden.
Wacken Firefighters
Eigentlich heißt es ganz genau „Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wacken„. Aber weil sich das vermutlich kein Metaller nach dem zweiten Bier mehr merken könnte, sind sie einmal im Jahr kurz und bündig die „W:O:A-Firefighters“.
Gamma Ray
Zu Gamma Ray muss man nun wirklich nicht mehr viel sagen.
1989 vom ehemaligen Helloween-Gitarristen Kai Hansen gegründet, gehören Gamma Ray mit ihrem melodischen Power-Metal zur internationalen Spitzenklasse im Heavy Metal.
Stephan Weidner (Der W)
„Höher, Schneller, Weidner“ ist das Motto seiner aktuellen Solo-Tour – und in etwa so hat es Stephan Weidner auch in seiner bisherigen musikalischen Laufbahn gehalten. Der Mitbegründer der ebenso faszinierenden wie umstrittenen Böhsen Onkelz hat wohl alle Höhen und Tiefen der Musikbranche durchschritten.
Tristania
Tristania sind eine aufstrebende Gothic-Metal-Band aus Norwegen. Sie reihen sich ein in die richtig großen Namen dieses Genres wie z.B. Nightwish oder Krypteria. Besonders der Duett-Gesang zwischen Østen Bergøy und Mariangela Demurtas prägen den Sound der Band. Growl meets Klassik – ein sehr interessanter Mix.
In Flames
Wer die Schweden einmal live erlebt hat weiß, dass bei In Flames der Bandname Programm ist. Wohl kaum eine andere Band des Genres läßt es derart auf der Bühne krachen – sowohl musikalisch als auch feuerwerktechnisch. Der brachiale und dennoch melodische Death-Metal-Sound der fünf Nordmänner um Jesper Strömblad zieht die Fans unweigerlich in seinen Bann. Man kann einfach nicht stillstehen bei einem In Flames-Konzert. Die Musik geht einem – im positiven Sinne natürlich – direkt in die Knochen.
Peter „Biff“ Byford (Saxon)
Der Termin mit Biff Byford, dem Sänger der britischen Metal-Band SAXON, war für uns eine Ehre der ganz besonderen Art. Ich kann mich erinnern, dass ich im zarten Altern von 13 Jahren gerne und ausgiebig den Teppichklopfer meiner Mutter zur E-Gitarre erhob und ausgiebig zu Songs wie „Strong Arm of the Law“ oder „Heavy Metal Thunder“ mit wilden Solis quälte. Und nun standen wir Biff persönlich gegenüber.